Gorpcore: Warum Funktionskleidung die Streetwear erobert

Es ist offiziell: Die Zeiten, in denen Funktionskleidung nur im Wald oder auf dem Berg eine Rolle spielte, sind vorbei. Gorpcore – die Verschmelzung von Outdoor-Ausrüstung und Streetwear – hat die Modewelt im Sturm erobert. Plötzlich tragen Leute in der U-Bahn wasserdichte Jacken, als wären sie auf dem Weg zum Gipfel, und Cargo-Pants mit unzähligen Taschen sind das neue Statussymbol. Doch was steckt hinter diesem Trend? Warum tauschen Sneakerheads ihre Hoodies gegen Fleece-Layer und ihre Jogger gegen technische Hosen? Wir tauchen ein in die Welt des Gorpcore, erklären, wie aus Wanderkleidung ein urbanes Phänomen wurde, und zeigen Euch, wie Ihr den Look selbst rockt – ohne dabei wie ein verlorener Camper auszusehen.

Wie Funktionskleidung von der Outdoor-Nische zur Streetwear-Ikone wurde

Gorpcore ist kein spontaner Trend, sondern das Ergebnis einer jahrzehntelangen Entwicklung, bei der Funktionskleidung langsam, aber sicher ihren Weg aus den Bergen und Wäldern in die urbanen Zentren fand. Der Begriff selbst tauchte erstmals 2017 in einem Artikel auf, in dem ein Journalist den Stil von New Yorkern beschrieb, die plötzlich in Wanderhosen und wasserdichten Jacken durch die Stadt liefen. Doch die Wurzeln reichen viel tiefer – zurück zu Subkulturen, die Funktionalität schon lange vor dem Hype schätzten.

Die Subkulturen, die Gorpcore vorlebten

Lange bevor Gorpcore zum Mainstream-Phänomen wurde, trugen Skater, Wanderer und Techwear-Enthusiasten bereits Kleidung, die für extreme Bedingungen gemacht war. Skater schätzten robuste Materialien, die Stürze überlebten, Wanderer setzten auf atmungsaktive Stoffe und wasserdichte Membranen, und Techwear-Fans kombinierten futuristische Designs mit praktischen Features wie versteckten Taschen oder reflektierenden Elementen. Diese Gruppen trugen Funktionskleidung nicht aus modischen Gründen, sondern weil sie einfach funktionierte – und genau das machte sie für Streetwear-Pioniere interessant.

Besonders einflussreich waren dabei Marken, die ursprünglich für Outdoor-Aktivitäten entwickelt wurden. Sie standen für Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und eine Haltung, die sich gegen die Wegwerfmentalität der Modeindustrie richtete. Als diese Marken begannen, mit Streetwear-Labels zusammenzuarbeiten, war der Grundstein für den Gorpcore-Boom gelegt.

Von Kollaborationen zum Mainstream-Hype

Der Durchbruch kam mit Kollaborationen, die Funktionskleidung plötzlich cool machten. Als ein bekanntes Streetwear-Label eine limitierte Kollektion mit einer Outdoor-Marke herausbrachte, war der Hype perfekt. Plötzlich trugen nicht mehr nur Wanderer und Skater die Stücke, sondern auch Influencer und Celebrities, die den Look für sich entdeckten. Social Media tat sein Übriges: Auf Plattformen wie TikTok und Instagram wurden Gorpcore-Outfits zum viralen Phänomen, und plötzlich wollte jeder eine wasserdichte Jacke oder einen robusten Rucksack tragen – selbst wenn er nie einen Berg besteigen würde.

Doch Gorpcore ist mehr als nur ein Style. Es ist eine Haltung, die Funktionalität, Nachhaltigkeit und Individualität verbindet. Die Stücke sind nicht nur praktisch, sondern erzählen auch eine Geschichte – sei es die von Abenteuern in der Natur oder von urbanen Erkundungen. Und genau das macht den Trend so vielseitig: Er lässt sich mit anderen Streetwear-Stilen mischen, von Minimalismus bis Y2K, und bietet damit unendlich viele Möglichkeiten, seinen eigenen Look zu kreieren.

Wie Social Media den Trend beschleunigte

Ohne Social Media wäre Gorpcore wohl nie so schnell zum Mainstream geworden. Auf TikTok zeigen Nutzer, wie sie Funktionskleidung stylen, und auf Instagram posten Influencer ihre Outfits, die oft aus einer Mischung von Outdoor-Pieces und klassischen Streetwear-Elementen bestehen. Besonders beliebt sind dabei Layering-Techniken, die zeigen, wie man die Stücke auch im Alltag tragen kann – ohne dabei wie ein Wanderer auszusehen.

Ein weiterer Faktor, der den Trend beschleunigte, war die Übernahme durch Celebrities. Als bekannte Musiker und Schauspieler begannen, Gorpcore-Stücke zu tragen, wurde der Look endgültig salonfähig. Plötzlich sah man die Jacken und Hosen nicht mehr nur in Outdoor-Läden, sondern auch in den Schaufenstern von Luxusboutiquen – und der Rest ist Geschichte.

Gorpcore ist keine zufällige Modeerscheinung, sondern eine logische Evolution der Streetwear. Er verbindet die Praktikabilität von Funktionskleidung mit dem Stilbewusstsein der urbanen Jugend und schafft damit einen Look, der sowohl auf der Straße als auch in den Bergen funktioniert. Wer mehr über die Schlüsselstücke erfahren möchte, die den Trend ausmachen, findet im nächsten Kapitel alle Infos – von wasserdichten Jacken bis zu robusten Trailrunnern. Und falls Ihr nach Inspiration sucht, wie Ihr Gorpcore in Euren Alltag integrieren könnt, schaut Euch mal diese Streetwear-Accessoires an, die perfekt zum Look passen.

Die Schlüsselstücke: Was Gorpcore wirklich ausmacht und wie Ihr sie stylt

Gorpcore lebt von der Balance zwischen Funktionalität und Lässigkeit. Es geht nicht darum, wie ein Wanderer auf dem Weg zum Gipfel auszusehen, sondern darum, die besten Eigenschaften von Outdoor-Kleidung in den Alltag zu übertragen. Die Materialien sind dabei das A und O – sie entscheiden, ob ein Look nur nach „teurer Jacke“ oder nach „durchdachtem Style“ aussieht. Wir zeigen Euch, welche Pieces unverzichtbar sind, warum sie funktionieren und wie Ihr sie so kombiniert, dass der Look nicht überladen wirkt.

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Die wichtigsten Gorpcore-Pieces – und warum sie funktionieren

Fangen wir mit den Basics an. Gorpcore ist kein Zufall, sondern eine durchdachte Kombination aus robusten Stoffen und cleverem Design. Hier sind die Teile, die den Unterschied machen:

  • Wasserdichte Shell-Jacke: Das Herzstück jedes Gorpcore-Outfits. Eine gute Shell-Jacke ist winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv – perfekt für Stadt und Natur. Materialien wie Gore-Tex sind hier der Goldstandard, weil sie selbst bei Dauerregen trocken halten, ohne dass man darin schwitzt. Wichtig: Die Jacke sollte nicht zu steif sein, sonst wirkt sie wie ein Zelt. Slim-Cut-Modelle mit cleanen Linien lassen sich besser mit Streetwear kombinieren.
  • Fleece-Weste oder -Jacke: Fleece ist der heimliche Star des Gorpcore. Es ist leicht, wärmt ohne zu beschweren und gibt jedem Outfit eine coole, lässige Note. Primaloft ist eine gute Alternative für diejenigen, die es noch wärmer und komprimierbarer mögen. Eine Weste über einem Oversized-Hoodie oder unter einer Shell-Jacke ist ein Klassiker – und sieht immer nach Absicht aus.
  • Trailrunner oder robuste Sneaker: Keine schweren Wanderschuhe, sondern leichte, aber strapazierfähige Sneaker mit Grip. Die Sohlen sind oft aus Vibram-Gummi, das auch auf nassem Asphalt Halt gibt. Wichtig: Die Schuhe sollten nicht zu klobig wirken. Modelle mit schmaler Silhouette passen besser zu Slim-Fit-Jeans oder Cargo-Pants.
  • Cargo-Pants oder technische Hosen: Kein Gorpcore-Look ohne Taschen. Cargo-Pants aus Cordura oder anderen abriebfesten Materialien sind praktisch und stylisch. Sie sollten aber nicht wie eine Armeehose aussehen – schlanke Schnitte mit dezenten Details sind die bessere Wahl. Wer es minimalistischer mag, greift zu technischen Hosen mit versteckten Staufächern.
  • Technische Socken: Klingt banal, ist aber ein Game-Changer. Merinowolle oder synthetische Mischungen mit Feuchtigkeitsmanagement halten die Füße trocken und beugen Blasen vor. Und ja, sie sehen auch besser aus als normale Socken.
  • Trekking-Rucksack: Kein Schulranzen, sondern ein funktionaler Begleiter mit gepolsterten Trägern und cleveren Fächern. Die besten Modelle sind so designed, dass sie auch mit einem Laptop oder einer Kamera klarkommen – perfekt für den Alltag. Wichtig: Der Rucksack sollte nicht zu groß sein, sonst wirkt der Look schnell überladen.

Materialien, die den Unterschied machen

Gorpcore ist nicht einfach nur „Outdoor-Kleidung tragen“, sondern die richtigen Stoffe clever einsetzen. Hier die wichtigsten Materialien und warum sie so gut funktionieren:

  • Gore-Tex: Der König der wasserdichten Membranen. Gore-Tex ist winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv – perfekt für Jacken und Hosen. Es gibt verschiedene Varianten, von ultraleicht bis extrem robust. Für den Stadtlook reicht meist die Standardversion.
  • Primaloft: Eine synthetische Isolierung, die wärmt wie Daune, aber auch nass noch funktioniert. Ideal für Westen, Jacken oder sogar Schuhe. Primaloft ist leichter als Fleece und lässt sich besser komprimieren – perfekt für Layering.
  • Cordura: Ein extrem strapazierfähiges Nylon-Gewebe, das gegen Abrieb und Risse schützt. Wird oft für Hosen, Rucksäcke oder sogar Sneaker verwendet. Cordura ist nicht nur robust, sondern sieht auch hochwertig aus – kein billiger Plastik-Look.
  • Merinowolle: Natürlich, atmungsaktiv und geruchshemmend. Merino ist perfekt für Socken, Base-Layer oder sogar T-Shirts. Der Vorteil: Man kann es öfter tragen, ohne dass es müffelt.
  • Ripstop-Nylon: Ein leichtes, aber reißfestes Gewebe, das oft für leichte Jacken oder Hosen verwendet wird. Ripstop ist windabweisend und trocknet schnell – ideal für den Sommer oder als Mid-Layer.

Wie Ihr die Pieces kombiniert – ohne wie ein Wanderer auszusehen

Gorpcore funktioniert am besten, wenn Ihr die technischen Teile mit klassischen Streetwear-Pieces mischt. Hier ein paar Ideen, wie Ihr die Looks aufbaut:

  • Der Klassiker: Eine wasserdichte Shell-Jacke über einem Oversized-Hoodie, dazu Slim-Fit-Jeans und Trailrunner. Der Hoodie bricht die technische Optik der Jacke auf und macht den Look lässiger. Wichtig: Die Jacke sollte nicht zu lang sein – bis zur Hüfte reicht völlig.
  • Der Layering-Look für den Winter: Ein dünnes Merino-Shirt als Base-Layer, darüber eine Fleece-Weste und zum Schluss eine leichte Primaloft-Jacke. Dazu Cargo-Pants und robuste Sneaker. Der Trick: Die Schichten sollten nicht zu dick sein, sonst wirkt der Look klobig. Lieber mehrere dünne Lagen als eine dicke.
  • Der Sommer-Gorpcore: Eine leichte Ripstop-Jacke oder eine technische Weste über einem einfachen T-Shirt, dazu Shorts aus abriebfestem Material und Trailrunner. Der Look ist luftig, aber trotzdem funktional. Wer es minimalistischer mag, ersetzt die Jacke durch eine UV-Schutz-Basecap.
  • Der Accessoire-Trick: Ein Trekking-Rucksack oder eine technische Umhängetasche machen jeden Look sofort zum Gorpcore. Wichtig: Der Rucksack sollte nicht zu vollgestopft sein – weniger ist mehr. Auch Basecaps mit UV-Schutz oder Sonnenbrillen mit polarisierten Gläsern passen perfekt ins Bild.

Gorpcore mit anderen Trends mischen – für einen einzigartigen Look

Gorpcore muss nicht puristisch sein. Ihr könnt die technischen Pieces auch mit anderen Streetwear-Trends kombinieren, um etwas Eigenes zu schaffen. Hier ein paar Ideen:

  • Gorpcore meets Y2K: Eine bunte Primaloft-Weste über einem knalligen Y2K-Top, dazu Cargo-Pants mit weitem Schnitt und Chunky-Sneaker. Der Kontrast zwischen Funktionalität und Retro-Ästhetik macht den Look interessant.
  • Gorpcore meets Minimalismus: Eine schlichte, schwarze Shell-Jacke über einem weißen Rollkragenpullover, dazu Slim-Fit-Cargo-Pants und schlichte Sneaker. Der Look ist clean, aber trotzdem funktional. Perfekt für alle, die es nicht zu verspielt mögen.
  • Gorpcore meets Techwear: Eine technische Jacke mit vielen Taschen und Reißverschlüssen, kombiniert mit schwarzen Cargo-Pants und robusten Sneakern. Der Look ist futuristisch, aber trotzdem alltagstauglich. Wichtig: Die Farben sollten reduziert sein – Schwarz, Grau und Oliv sind die besten Optionen.
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Wie Ihr Gorpcore an verschiedene Jahreszeiten anpasst

Gorpcore funktioniert das ganze Jahr über – man muss nur wissen, wie man die Pieces anpasst. Hier ein paar Tipps für jede Saison:

  • Frühling/Herbst: Layering ist das Zauberwort. Eine leichte Shell-Jacke über einem Fleece oder einer Weste, dazu technische Hosen und Trailrunner. Wenn es kälter wird, kommt ein Merino-Shirt als Base-Layer dazu.
  • Winter: Jetzt wird es ernst. Eine dicke Primaloft-Jacke oder eine wasserdichte Shell mit Isolierung, darunter ein Fleece oder ein Merino-Shirt. Dazu technische Hosen mit Windschutz und robuste Sneaker oder sogar leichte Wanderschuhe. Wichtig: Die Schichten sollten nicht zu dick sein, sonst wirkt der Look klobig.
  • Sommer: Leichte Materialien sind jetzt Trumpf. Eine UV-Schutz-Basecap, ein atmungsaktives T-Shirt und technische Shorts aus Ripstop-Nylon. Dazu Trailrunner oder leichte Sneaker. Wer es etwas wärmer mag, greift zu einer leichten Weste oder einer dünnen Jacke aus windabweisendem Material.

Wo Ihr die besten Deals findet – ohne ein Vermögen auszugeben

Gorpcore-Pieces sind oft teuer, aber es gibt Wege, sie günstiger zu bekommen. Hier ein paar Tipps:

  • Outlet-Stores: Viele Outdoor-Marken haben eigene Outlet-Stores, in denen Ihr ältere Kollektionen zu reduzierten Preisen findet. Einfach mal nach „Outlet“ und dem Markennamen googeln – oft gibt es versteckte Schnäppchen.
  • Secondhand-Plattformen: Auf Plattformen wie Vinted oder eBay findet Ihr oft hochwertige Gorpcore-Pieces zu einem Bruchteil des Neupreises. Wichtig: Auf die Materialien achten – Gore-Tex und Primaloft halten auch nach Jahren noch, was sie versprechen.
  • Sale-Phasen: Black Friday, Sommer-Endverkauf oder Winter-Sale – in diesen Phasen gibt es oft hohe Rabatte auf Outdoor-Kleidung. Wer Geduld hat, kann hier richtig sparen.
  • Preisvergleiche und Deal-Alerts: Tools wie Preisvergleiche oder Deal-Alerts helfen Euch, die besten Schnäppchen zu finden. Einfach die gewünschten Pieces in die Watchlist aufnehmen und warten, bis der Preis fällt.

Falls Ihr auf der Suche nach aktuellen Deals seid, schaut doch mal bei dieser Übersicht vorbei – dort findet Ihr regelmäßig reduzierte Streetwear- und Outdoor-Pieces.

Gorpcore ist mehr als nur ein Trend – es ist eine Haltung. Mit den richtigen Pieces und ein bisschen Know-how könnt Ihr einen Look kreieren, der nicht nur stylisch, sondern auch funktional ist. Und das Beste: Ihr seid für jedes Wetter gerüstet.

Warum Gorpcore nicht nur für Outdoor-Fans ist

Gorpcore hat sich von einem Nischenphänomen zu einem der einflussreichsten Streetwear-Trends entwickelt – und das aus gutem Grund. Die Kombination aus Funktionalität und lässigem Style macht die Stücke nicht nur für Wanderer oder Camper interessant, sondern für jeden, der Wert auf Komfort und Langlebigkeit legt. Doch wie findet Ihr die besten Teile, ohne ein Vermögen auszugeben? Wir zeigen Euch, worauf es ankommt und wo Ihr zuschlagen solltet.

Die besten Marken für jeden Geldbeutel

Gorpcore lebt von hochwertiger Funktionskleidung, aber die muss nicht immer teuer sein. Hier eine Übersicht der Top-Marken, sortiert nach Preisklassen:

  • High-End: Wenn Ihr bereit seid, mehr zu investieren, bekommt Ihr hier absolute Premium-Qualität. Marken wie Arc’teryx oder Mammut setzen auf innovative Materialien und präzise Verarbeitung. Eine Jacke hält hier oft ein Jahrzehnt – oder länger.
  • Mittelklasse: Für alle, die Wert auf gute Qualität legen, aber nicht das Budget für High-End haben. Fjällräven oder The North Face bieten robuste Stücke mit solider Technik zu fairen Preisen. Besonders die Basics wie Fleece-Jacken oder Rucksäcke sind hier eine sichere Bank.
  • Budget-Optionen: Wer Gorpcore erstmal ausprobieren will, ohne viel Geld auszugeben, findet bei Decathlon oder Columbia erschwingliche Alternativen. Die Materialien sind vielleicht nicht ganz so langlebig wie bei den teuren Marken, aber für den Einstieg perfekt.

Worauf Ihr beim Kauf achten solltet

Nicht jedes Teil, das nach Gorpcore aussieht, hält auch, was es verspricht. Hier ein paar Punkte, die Ihr checken solltet, bevor Ihr zuschlagt:

  • Nähte: Doppelte oder versiegelte Nähte sind ein Zeichen für Langlebigkeit. Bei billigen Nachahmungen reißen die Nähte oft schon nach wenigen Wäschen.
  • Wassersäule: Bei Jacken oder Hosen ist die Wassersäule entscheidend. Alles unter 10.000 mm ist nur bedingt wasserdicht. Für echten Outdoor-Einsatz solltet Ihr auf 15.000 mm oder mehr achten.
  • Atmungsaktivität: Gore-Tex oder ähnliche Membranen sind nicht nur wasserdicht, sondern lassen auch Schweiß entweichen. Das ist besonders wichtig, wenn Ihr die Teile nicht nur stylen, sondern auch nutzen wollt.
  • Material: Cordura oder Ripstop-Nylon sind extrem reißfest und ideal für Rucksäcke oder Hosen. Bei Fleece solltet Ihr auf recycelte Materialien achten – die sind oft nachhaltiger und genauso warm.
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Wo Ihr die besten Deals findet

Gorpcore muss nicht teuer sein – wenn Ihr wisst, wo Ihr suchen müsst. Hier ein paar Tipps, wie Ihr sparen könnt:

  • Outlet-Stores: Viele Marken haben eigene Outlets, in denen Ihr ältere Kollektionen zu stark reduzierten Preisen findet. Besonders im Sommer- oder Winterschlussverkauf lohnt sich ein Blick.
  • Secondhand-Plattformen: Auf Vinted, eBay oder Depop findet Ihr oft kaum getragene Stücke zu einem Bruchteil des Neupreises. Besonders bei High-End-Marken wie Arc’teryx lohnt sich das – die Teile halten ewig, auch wenn sie schon ein Vorbesitzer hatten.
  • Sale-Phasen: Black Friday, Cyber Monday oder der Sommer-Endverkauf sind perfekte Gelegenheiten, um zuzuschlagen. Viele Shops bieten dann Rabatte von 30% oder mehr.
  • Preisvergleiche: Tools wie Idealo oder CamelCamelCamel helfen Euch, den besten Preis zu finden. Ihr könnt Euch sogar Benachrichtigungen einrichten, wenn ein Teil im Preis fällt.

Fälschungen erkennen – so geht’s

Leider gibt es gerade bei beliebten Marken wie The North Face oder Patagonia viele Fälschungen. Hier ein paar Tipps, wie Ihr echte von gefälschten Teilen unterscheidet:

  • Etikett: Echte Teile haben oft ein hochwertiges Etikett mit klaren, sauberen Drucken. Bei Fälschungen sind die Farben oft blasser oder die Schrift unscharf.
  • Nähte: Bei Originalen sind die Nähte gleichmäßig und sauber verarbeitet. Bei Fälschungen sind sie oft ungleichmäßig oder mit billigem Faden genäht.
  • Material: Echte Funktionskleidung fühlt sich hochwertig an – auch wenn sie leicht ist. Fälschungen wirken oft billig und klobig.
  • Preis: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch. Eine neue Arc’teryx-Jacke für 50 Euro? Eher nicht.

Warum gebraucht kaufen eine gute Idee ist

Gorpcore lebt von Langlebigkeit – und genau das macht gebrauchte Ware so attraktiv. Viele Teile, besonders von High-End-Marken, werden kaum getragen und landen dann auf Secondhand-Plattformen. Hier ein paar Vorteile:

  • Preis: Ihr bekommt Top-Qualität für wenig Geld. Eine gebrauchte Arc’teryx-Jacke kostet oft nur die Hälfte des Neupreises.
  • Nachhaltigkeit: Jedes gebrauchte Teil ist ein Teil weniger, das neu produziert werden muss. Das schont Ressourcen und ist gut für die Umwelt.
  • Seltenheit: Viele Gorpcore-Stücke werden nur eine Saison lang produziert. Wenn Ihr ein bestimmtes Modell sucht, findet Ihr es oft nur noch gebraucht.

Tools für die besten Schnäppchen

Mit den richtigen Tools findet Ihr die besten Deals, ohne stundenlang zu suchen. Hier ein paar Empfehlungen:

  • Deal-Alerts: Viele Plattformen bieten Benachrichtigungen an, wenn ein bestimmtes Produkt im Preis fällt. So verpasst Ihr keine Gelegenheit.
  • Preisvergleiche: Seiten wie Idealo oder Geizhals zeigen Euch, wo ein Produkt aktuell am günstigsten ist. Besonders bei teuren Teilen lohnt sich das.
  • Cashback-Apps: Mit Apps wie Shoop oder Shopmium bekommt Ihr einen Teil Eures Geldes zurück – oft bis zu 10%. Das summiert sich bei größeren Käufen.

Falls Ihr auf der Suche nach aktuellen Deals seid, schaut doch mal bei unseren Gorpcore-Angeboten vorbei. Dort findet Ihr regelmäßig reduzierte Teile von Top-Marken – und das oft mit zusätzlichen Rabatten.

Fazit: Gorpcore für jeden Geldbeutel

Gorpcore muss nicht teuer sein – Ihr müsst nur wissen, wo Ihr suchen müsst. Ob High-End, Mittelklasse oder Budget: Es gibt für jeden die passenden Teile. Und mit ein paar Tricks findet Ihr sogar Premium-Marken zu Schnäppchenpreisen. Also: Augen offenhalten, Preise vergleichen und zuschlagen, wenn der Deal stimmt. Dann steht Eurem Gorpcore-Look nichts mehr im Weg.

Stylish und praktikabel

Gorpcore ist mehr als nur ein vorübergehender Trend – es ist die perfekte Symbiose aus Funktionalität und Style, die zeigt, dass Mode nicht nur gut aussehen, sondern auch etwas können muss. Ob Ihr jetzt eine wasserdichte Jacke für den nächsten Stadtspaziergang sucht oder einfach nur wissen wollt, wie Ihr Euren Outdoor-Look urbaner macht: Mit den richtigen Stücken und ein paar Insider-Tipps steht Euch nichts mehr im Weg. Und das Beste? Ihr müsst nicht tief in die Tasche greifen, um mitzumachen. Schaut Euch jetzt die aktuellen Deals auf doobeedoo.deals an und findet Eure neuen Lieblingsstücke – bevor sie ausverkauft sind. Denn eines ist sicher: Gorpcore bleibt. Also: Ab in die Berge. Oder zumindest in die U-Bahn.