Es gibt kaum etwas Schöneres, als an einem lauen Sommerabend auf der eigenen Terrasse zu sitzen – doch manchmal fehlt einfach das gewisse Etwas, um es richtig gemütlich zu machen. Warum nicht selbst Hand anlegen und eure Gartenmöbel mit individuellen Sitzkissen aufpeppen? Das Beste daran: Ihr braucht kein teures Nähset oder jahrelange Erfahrung. Mit ein paar einfachen Materialien und unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zaubert Ihr im Handumdrehen Kissen, die nicht nur bequem sind, sondern auch perfekt zu eurem Stil passen. Und das Beste? Ihr könnt sie jedes Jahr neu gestalten – ganz nach Lust und Laune. Also, ran an die Nadel und los geht’s!
Der richtige Stoff für eure Outdoor-Kissen
Bevor Ihr loslegt, braucht Ihr den passenden Stoff – und der sollte einiges aushalten. Regen, Sonne und vielleicht sogar ein paar Krümel vom Grill: Eure Sitzkissen müssen robust sein. Die besten Materialien für Outdoor-Kissen sind wetterfeste Stoffe wie Polyester oder beschichtete Baumwolle. Warum? Polyester trocknet schnell, ist reißfest und verblasst nicht so leicht in der Sonne. Beschichtete Baumwolle hingegen ist atmungsaktiver und fühlt sich angenehmer an, bleibt aber trotzdem wasserabweisend. Beide Varianten gibt es auch mit UV-Schutz, was besonders wichtig ist, wenn die Kissen den ganzen Sommer über draußen bleiben sollen. Ohne diesen Schutz verlieren die Farben schnell an Leuchtkraft.
Wo bekommt Ihr solche Stoffe günstig? Schaut mal bei Restposten-Anbietern oder in Online-Shops, die sich auf Outdoor-Textilien spezialisiert haben. Oft gibt es dort Meterware zu reduzierten Preisen, besonders gegen Ende der Saison. Auch Secondhand-Läden oder Flohmärkte können eine Goldgrube sein – hier findet Ihr manchmal hochwertige Stoffe, die nur wenig genutzt wurden. Ein weiterer Tipp: Upcycling! Alte Zeltplanen, Markisen oder sogar robuste Tischdecken lassen sich hervorragend zu Sitzkissen verarbeiten. Das spart nicht nur Geld, sondern gibt euren Kissen auch einen einzigartigen Look.
So berechnet Ihr die richtige Stoffmenge
Damit Ihr nicht zu viel oder zu wenig Stoff kauft, müsst Ihr die Maße eurer Gartenmöbel genau nehmen. Misst die Sitzfläche aus – Länge und Breite – und plant etwa 5 cm Nahtzugabe pro Seite ein. Für ein einfaches Kissen, das aus zwei Stofflagen besteht, braucht Ihr also zwei Stücke in der Größe eurer Sitzfläche plus Nahtzugabe. Beispiel: Eure Bank ist 120 cm breit und 50 cm tief. Dann schneidet Ihr zwei Stücke zu, die jeweils 130 cm x 60 cm groß sind (10 cm extra für Nähte und Füllung).
Falls Ihr ein Kissen mit Reißverschluss nähen wollt, plant zusätzlich etwa 10 cm mehr ein, damit Ihr genug Spielraum für die Verarbeitung habt. Und denkt daran: Bei gemusterten Stoffen müsst Ihr darauf achten, dass das Muster später auf beiden Seiten gleich aussieht. Dafür braucht Ihr eventuell etwas mehr Stoff.
Werkzeuge, die Ihr wirklich braucht
Ihr müsst kein Profi sein, um tolle Sitzkissen zu nähen. Mit ein paar grundlegenden Werkzeugen kommt Ihr schon weit:
- Maßband und Lineal: Für präzises Messen und Markieren.
- Stoffschere: Eine scharfe Schere ist das A und O – mit einer stumpfen Schere franst der Stoff aus.
- Stecknadeln oder Stoffklammern: Damit die Stofflagen nicht verrutschen, bevor Ihr näht.
- Nähmaschine: Auch eine einfache Maschine reicht für gerade Nähte. Falls Ihr keine habt, geht es auch von Hand – dann braucht Ihr Geduld und einen starken Faden.
- Nadel und Faden: Für die Handnaht oder zum Fixieren von Details.
- Kreide oder Stoffmarker: Damit markiert Ihr die Nahtzugabe auf dem Stoff.
Falls Ihr besondere Extras wie Reißverschlüsse oder Knöpfe einbauen wollt, braucht Ihr zusätzlich die passenden Nähfüße für eure Maschine und eventuell eine Zange zum Einsetzen von Knopflöchern. Aber keine Sorge: Für den Anfang reichen die Basics völlig aus.
Upcycling-Ideen für nachhaltige Kissen
Warum neu kaufen, wenn Ihr auch alte Materialien wiederverwerten könnt? Ausrangierte Kissen, Bettdecken oder sogar Jeans lassen sich hervorragend zu neuen Sitzkissen umfunktionieren. Schneidet einfach die alten Bezüge auf, wascht sie gründlich und schneidet sie dann auf die gewünschte Größe zu. Besonders robust sind alte Zeltstoffe oder Markisen – die halten auch starker Beanspruchung stand. Und wenn Ihr Lust auf etwas Besonderes habt, kombiniert verschiedene Stoffe zu einem Patchwork-Kissen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch ein echter Hingucker auf eurer Terrasse.
Ein weiterer Tipp: Schaut mal in eurem Kleiderschrank nach alten Outdoor-Jacken oder Regenhosen. Die wasserabweisenden Stoffe eignen sich perfekt für kleine Sitzkissen oder als Verstärkung an besonders beanspruchten Stellen. Und falls Ihr noch Füllmaterial braucht, könnt Ihr alte Kissen oder Polstermaterialien recyceln – das spart nicht nur Geld, sondern ist auch gut für die Umwelt.
Fazit: Einfach anfangen und ausprobieren
Ihr seht: Mit den richtigen Materialien und ein bisschen Vorbereitung ist das Nähen von Sitzkissen kein Hexenwerk. Auch als Anfänger könnt Ihr tolle Ergebnisse erzielen – und je mehr Ihr übt, desto besser werdet Ihr. Also traut Euch, experimentiert mit Farben und Mustern und macht eure Gartenmöbel zu einem echten Hingucker. Und falls mal etwas schiefgeht: Kein Problem! Kleine Fehler machen eure Kissen einzigartig. Im nächsten Kapitel zeigen wir Euch dann Schritt für Schritt, wie Ihr euer erstes Kissen näht – von der Stoffvorbereitung bis zum fertigen Ergebnis.
Falls Ihr noch mehr Inspiration braucht, schaut doch mal bei diesen Tipps für gemütliche Gartenpartys vorbei – da findet Ihr auch Ideen, wie Ihr eure selbstgenähten Kissen stylisch in Szene setzt.
Vom Stoffzuschnitt bis zur fertigen Füllung – so wird’s gemacht
Ihr habt den Stoff besorgt, die Maße genommen und seid bereit loszulegen? Perfekt! Jetzt geht’s ans Eingemachte – und keine Sorge, das ist einfacher als es aussieht. Wir zeigen Euch, wie Ihr aus einem Stück Outdoor-Stoff ein stabiles, bequemes Sitzkissen näht, das auch nach ein paar Gartenpartys noch top aussieht.
Stoff zuschneiden – aber richtig
Legt den Stoff glatt auf eine große Fläche – am besten auf den Boden oder einen großen Tisch. Misst die gewünschte Kissengröße ab und markiert die Ecken mit Kreide oder einem Stoffmarker. Denkt daran: Euer Kissen soll später etwas größer sein als die Sitzfläche der Gartenmöbel, damit es nicht verrutscht. Ein Überstand von etwa 2–3 cm pro Seite ist ideal.
Jetzt kommt die Nahtzugabe ins Spiel. Zeichnet mit einem Lineal oder Maßband einen zweiten Strich etwa 1,5 cm außerhalb der ersten Markierung. Das ist Euer Spielraum für die Nähte. Schneidet den Stoff entlang dieser äußeren Linie zu – und schon habt Ihr zwei identische Stoffstücke, die später Vorder- und Rückseite Eures Kissens werden.
Falls Ihr unsicher seid, ob die Maße stimmen, legt die zugeschnittenen Teile probehalber auf die Gartenmöbel. Passt alles? Dann kann’s weitergehen.
Stoffteile zusammenstecken – die Vorbereitung fürs Nähen
Legt die beiden Stoffstücke mit den schönen Seiten (also der späteren Außenseite) aufeinander. Die Innenseiten zeigen nach außen – das klingt komisch, ist aber wichtig, damit Ihr das Kissen später wenden könnt. Steckt die Stoffkanten mit Stecknadeln fest, sodass nichts verrutscht. Beginnt an einer Ecke und arbeitet Euch entlang der Kanten vor. Lasst an einer Seite etwa 10–15 cm frei – hier kommt später die Füllung rein.
Tipp: Wenn Ihr an den Ecken ankommt, steckt die Nadeln diagonal durch beide Stofflagen. So vermeidet Ihr später unschöne Falten oder überstehende Stoffreste.
Die erste Naht nähen – einfach drauflos
Jetzt geht’s an die Nähmaschine (oder zur Nadel, falls Ihr von Hand näht). Beginnt an der offenen Seite und näht mit einem geraden Stich etwa 1 cm vom Rand entfernt einmal rund um das Kissen. Lasst dabei die markierte Öffnung frei. Verriegelt die Naht am Anfang und Ende mit ein paar Rückstichen, damit nichts aufgeht.
Wenn Ihr an den Ecken ankommt, lasst die Nadel im Stoff stecken, hebt den Nähfuß an und dreht den Stoff um 90 Grad. Senkt den Fuß wieder und näht weiter. So entstehen saubere Ecken, die später schön aussehen.
Falls der Stoff an den Ecken spannt, schneidet die überstehenden Stoffzipfel vorsichtig mit einer scharfen Schere ab – aber nicht zu nah an die Naht! Ein Abstand von etwa 0,5 cm reicht.
Kissen wenden und Ecken ausformen
Jetzt kommt der spannende Moment: Dreht das Kissen durch die offene Seite nach außen. Drückt die Ecken vorsichtig mit einem Stift oder einem anderen spitzen Gegenstand aus, bis sie schön spitz sind. Aber Vorsicht – nicht zu fest drücken, sonst reißt der Stoff!
Wenn alles glatt liegt, bügelt Ihr das Kissen kurz mit einem Dampfbügeleisen (falls der Stoff es verträgt). Das gibt dem Ganzen einen professionellen Look und macht das spätere Befüllen einfacher.
Die richtige Füllung finden – was passt zu Euch?
Jetzt wird’s gemütlich! Aber welche Füllung ist die beste? Das hängt davon ab, wie fest oder weich Ihr Euer Kissen haben wollt – und wie viel Geld Ihr ausgeben möchtet.
- Schaumstoff: Der Klassiker für feste Kissen. Misst die Dicke Eurer Gartenmöbel-Sitzfläche und schneidet den Schaumstoff passend zu. Für ein 5 cm dickes Kissen braucht Ihr etwa 1–2 cm mehr Füllung, damit es schön prall wird. Schaumstoff gibt’s im Baumarkt oder online – einfach nach „Polsterschaum“ suchen.
- Polyesterwatte: Weicher und anpassungsfähiger als Schaumstoff. Ideal, wenn Ihr es kuschelig mögt. Füllt das Kissen locker, aber nicht zu voll – sonst wird es hart. Für ein Standard-Kissen reichen etwa 200–300 g Watte. Tipp: Alte Kissen oder Decken lassen sich super upcyceln!
- Recycelte Kissenfüllung: Nachhaltig und günstig. Alte Kissen, Decken oder sogar Stoffreste könnt Ihr in kleine Stücke reißen und als Füllung verwenden. Das gibt dem Kissen eine individuelle Note – und spart Geld.
Füllt das Kissen gleichmäßig, aber nicht zu prall. Drückt zwischendurch immer mal wieder auf die Füllung, um zu prüfen, ob sie sich gut anfühlt. Wenn alles passt, geht’s ans Verschließen.
Die Öffnung schließen – unsichtbar oder schnell
Jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt: die Öffnung verschließen. Dafür habt Ihr zwei Optionen:
- Von Hand nähen: Der unsichtbare Stich (auch „Matratzenstich“ genannt) ist perfekt, um die Naht zu verstecken. Nehmt einen passenden Faden und näht mit kleinen, gleichmäßigen Stichen die beiden Stoffkanten zusammen. Zieht den Faden nach jedem Stich leicht an, damit die Naht straff wird. Am Ende verknotet Ihr den Faden und schneidet ihn ab.
- Mit der Maschine nähen: Schneller, aber nicht ganz so unsichtbar. Steckt die Öffnung mit Nadeln fest und näht mit einem geraden Stich einmal darüber. Verriegelt die Naht am Anfang und Ende mit Rückstichen. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr die Naht später mit einem Zierstich oder einem farbigen Faden kaschieren.
Fertig! Jetzt könnt Ihr Euer Kissen stolz auf die Gartenmöbel legen und Euch zurücklehnen.
Extras für Fortgeschrittene – Reißverschluss, Knöpfe & Co.
Ihr wollt noch mehr aus Eurem Kissen machen? Kein Problem! Hier ein paar Ideen für besondere Details:
- Reißverschluss einnähen: Damit der Bezug abnehmbar wird, näht Ihr einen Reißverschluss in eine der Seiten ein. Das ist etwas knifflig, aber lohnt sich – so könnt Ihr den Bezug waschen oder im Winter gegen einen neuen tauschen. Tipp: Nehmt einen unsichtbaren Reißverschluss, der später nicht stört.
- Dekorative Knöpfe: Ein paar große Knöpfe in der Mitte des Kissens sehen nicht nur toll aus, sondern verhindern auch, dass die Füllung verrutscht. Näht sie einfach durch alle Stofflagen fest – aber nicht zu straff, sonst zieht sich das Kissen zusammen.
- Applikationen oder Stickereien: Wer kreativ ist, kann sein Kissen mit Stoffresten, Stickereien oder sogar einem coolen Spruch verzieren. Einfach vor dem Zusammennähen auf den Stoff aufbügeln oder aufnähen.
Und falls mal was schiefgeht? Kein Stress! Kleine Fehler machen Euer Kissen einzigartig – und wer genau hinschaut, wird sie eh nicht sehen.
Fazit: Einfach mal machen!
Ihr seht: Ein Sitzkissen nähen ist kein Hexenwerk. Mit ein bisschen Geduld und den richtigen Schritten entsteht in kurzer Zeit ein individuelles Stück, das Euren Garten noch gemütlicher macht. Und das Beste? Ihr könnt das Prinzip auf alle möglichen Gartenmöbel anwenden – von der Bank über den Hocker bis zur Liege.
Falls Ihr noch mehr Inspiration braucht, schaut doch mal bei Gartenparty-Ideen vorbei – da gibt’s jede Menge Tipps, wie Ihr Euren Outdoor-Bereich stylisch aufpeppen könnt. Und im nächsten Kapitel verraten wir Euch, wie Ihr Eure selbstgenähten Kissen richtig pflegt, damit sie lange schön bleiben.
Warum richtige Pflege deine Sitzkissen zum Dauerbrenner macht
Ihr habt eure Sitzkissen selbst genäht – jetzt geht’s darum, dass sie nicht nach der ersten Grillparty schon aussehen wie ein nasser Putzlappen. Gartenmöbel sind Wind und Wetter ausgesetzt, und selbst die robustesten Stoffe geben irgendwann auf, wenn man sie vernachlässigt. Aber keine Sorge: Mit ein paar einfachen Tricks bleiben eure Kissen frisch, farbenfroh und bequem, als wären sie gerade erst aus dem Nähkorb gekommen.
Der größte Feind eurer Kissen? Feuchtigkeit. Regen, Morgentau oder sogar nächtliche Luftfeuchtigkeit setzen dem Stoff zu. Wenn Wasser in die Füllung eindringt, wird das Kissen klumpig, und im schlimmsten Fall bildet sich Schimmel. Deshalb solltet Ihr die Kissen immer abdecken, wenn Ihr sie nicht nutzt. Eine einfache Plane oder ein spezieller Möbelschutz aus dem Baumarkt reichen schon. Wer es stylisch mag, näht sich einfach passende Abdeckungen aus wasserabweisendem Stoff – das sieht nicht nur gut aus, sondern schützt auch vor UV-Strahlung, die Farben verblassen lässt.
Reinigungstipps für jedes Material
Nicht jedes Kissen verträgt eine Runde in der Waschmaschine. Hier kommt es auf den Stoff an:
- Baumwolle und Leinen: Diese Naturfasern sind atmungsaktiv und angenehm zu sitzen, aber anfällig für Flecken. Bei leichten Verschmutzungen reicht ein feuchtes Tuch mit etwas Spülmittel. Bei stärkeren Flecken könnt Ihr den Bezug abnehmen (wenn Ihr einen Reißverschluss eingenäht habt) und bei 30 Grad in der Maschine waschen. Wichtig: Nicht zu heiß waschen, sonst läuft die Farbe aus oder der Stoff verzieht sich.
- Polyester und Mischgewebe: Diese Stoffe sind pflegeleichter. Ihr könnt sie meist problemlos in der Maschine waschen – aber immer auf links drehen und ein Schonprogramm wählen. Ein Schuss Essig im Spülfach verhindert, dass der Stoff muffig riecht.
- Outdoor-Stoffe: Spezielle Gartenstoffe sind oft imprägniert und wasserabweisend. Hier reicht meist ein Abwischen mit einem feuchten Schwamm. Bei hartnäckigen Flecken hilft eine milde Seifenlauge. Auf keinen Fall Weichspüler verwenden – der zerstört die Imprägnierung!
Nach dem Waschen immer gut trocknen lassen, am besten an der Luft. Ein nasses Kissen in die Sonne zu legen, ist zwar verlockend, aber die UV-Strahlen greifen die Fasern an. Besser im Schatten trocknen und erst dann wieder auf die Möbel legen.
Schimmel und UV-Strahlung den Kampf ansagen
Schimmel ist der Albtraum jedes Gartenbesitzers. Sobald sich dunkle Flecken auf dem Stoff bilden, hilft oft nur noch ein Austausch. Aber Ihr könnt vorbeugen:
- Imprägnierspray: Einmal im Jahr mit einem wasserabweisenden Spray behandeln. Das hält nicht nur Regen ab, sondern schützt auch vor Schimmelsporen. Einfach gleichmäßig aufsprühen und trocknen lassen.
- Lagerung: Wenn der Sommer vorbei ist, die Kissen nicht einfach draußen lassen. Am besten in einer trockenen Kiste oder einem Schrank verstauen. Wer wenig Platz hat, kann sie auch in Vakuumbeuteln unter dem Bett lagern – das spart Platz und schützt vor Feuchtigkeit.
- Sonnenschutz: UV-Strahlung bleicht Farben aus und macht den Stoff brüchig. Wenn Ihr die Kissen nicht abdecken wollt, sucht nach Stoffen mit UV-Schutz oder näht euch Bezüge aus speziellen Outdoor-Materialien. Eine günstige Alternative: Einfach ein altes Bettlaken über die Kissen legen, wenn die Sonne am stärksten scheint.
Falls doch mal Schimmel entsteht, nicht verzweifeln. Bei leichten Fällen hilft eine Mischung aus Wasser und Backpulver – einfach auftupfen und trocknen lassen. Bei starkem Befall müsst Ihr den Bezug leider entsorgen, aber die Füllung lässt sich oft noch retten, wenn sie nicht zu nass geworden ist.
Kreative Upgrades: So macht ihr eure Kissen einzigartig
Ein einfaches Sitzkissen ist nur der Anfang. Mit ein paar Handgriffen könnt Ihr eure Gartenmöbel zum echten Hingucker machen. Hier ein paar Ideen, die auch Anfänger umsetzen können:
- Applikationen: Mit Stoffresten lassen sich einfache Motive aufnähen – von Blumen über geometrische Muster bis hin zu lustigen Sprüchen. Wer keine Lust auf Handarbeit hat, kann auch vorgefertigte Aufnäher verwenden. Einfach mit der Nähmaschine oder per Hand annähen.
- Stickereien: Wer Geduld hat, kann mit Stickgarn Namen, Initialen oder kleine Muster einarbeiten. Das sieht edel aus und ist gar nicht so schwer, wie es aussieht. Einfache Stiche wie der Vorstich oder der Kettenstich reichen für den Anfang.
- Stoffkombinationen: Warum nur einen Stoff verwenden? Kombiniert verschiedene Muster und Farben für einen Patchwork-Look. Besonders cool: Alte Jeans oder Tischdecken als Material verwenden. Die sind oft robust und geben den Kissen einen rustikalen Charme. Einfach die Stoffe zuschneiden, zusammennähen und wie gewohnt mit Füllung versehen.
Ein weiterer Tipp: Näht euch für jede Jahreszeit neue Bezüge. Im Sommer sorgen knallige Farben und tropische Muster für Urlaubsfeeling, im Herbst passen warme Töne wie Orange oder Dunkelgrün perfekt zum Laub. Und wenn Ihr Lust auf Abwechslung habt, könnt Ihr die Bezüge auch austauschbar machen – einfach einen Reißverschluss einnähen und schon lassen sich die Kissen im Handumdrehen umgestalten.
Mehr Komfort: Rückenlehnen und Seitenteile selbst gemacht
Wer es richtig gemütlich mag, kann seine Sitzkissen mit passenden Rückenlehnen oder Seitenteilen aufpeppen. Das ist einfacher, als es klingt:
- Rückenlehnen: Messt die Höhe eurer Gartenstühle und näht ein längliches Kissen, das genau in die Lehne passt. Befestigt es mit Bändern oder Klettverschluss, damit es nicht verrutscht. Wer mag, kann auch ein Loch für die Stuhllehne lassen – dann sitzt das Kissen perfekt.
- Seitenteile: Für Loungemöbel oder breite Bänke eignen sich seitliche Kissen, die wie kleine Armlehnen wirken. Einfach ein quadratisches Kissen nähen und mit einem Band am Möbel befestigen. So hat jeder seinen eigenen kleinen Komfortbereich.
- Kombi-Kissen: Wer richtig kreativ werden will, näht ein großes Kissen, das Sitzfläche und Rückenlehne in einem ist. Dazu einfach zwei Kissen im rechten Winkel zusammennähen und mit Füllung versehen. Das sieht nicht nur stylisch aus, sondern ist auch super bequem.
Falls Ihr keine Lust auf neue Nähprojekte habt, könnt Ihr auch einfach ein paar zusätzliche Kissen in verschiedenen Größen nähen und sie nach Belieben anordnen. So lässt sich die Sitzgelegenheit immer wieder neu gestalten – perfekt für spontane Gartenpartys oder gemütliche Abende zu zweit.
Nachhaltig nähen: Aus Alt mach Neu
Warum neue Stoffe kaufen, wenn es auch nachhaltiger geht? Alte Kleidung, Bettwäsche oder Tischdecken lassen sich wunderbar zu Sitzkissen verarbeiten. Besonders gut eignen sich:
- Jeans: Die sind robust und wasserabweisend. Einfach die Beine abschneiden, die Hosenbeine zusammennähen und mit Füllung versehen. Wer mag, kann die Taschen als dekoratives Element dranlassen.
- Tischdecken: Oft sind sie groß genug für mehrere Kissen. Einfach zuschneiden und zusammennähen. Besonders schön: Tischdecken mit Mustern oder Bordüren – die geben den Kissen einen edlen Look.
- Handtücher: Alte Handtücher eignen sich perfekt als Füllung. Einfach in Streifen schneiden und in den Kissenbezug stopfen. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch super bequem.
Wer noch einen Schritt weitergehen will, kann auch Kissen aus recycelten Materialien nähen. Zum Beispiel aus alten Plastikflaschen – die gibt es als Füllmaterial in Form von Polyesterwatte. Das ist zwar nicht ganz natürlich, aber eine gute Möglichkeit, Müll zu vermeiden.
Falls Ihr Inspiration für nachhaltige Projekte sucht, schaut doch mal bei DIY-Bastelmaterialien vorbei – dort findet Ihr oft günstige Stoffe und Accessoires, die sich perfekt für eure Kissen eignen.
Eure selbstgenähten Sitzkissen sind mehr als nur ein praktisches Accessoire – sie sind ein Statement. Mit der richtigen Pflege und ein paar kreativen Ideen werden sie zu einem echten Highlight in eurem Garten. Also: Ran an die Nähmaschine und losgelegt! Eure Gartenmöbel werden es euch danken.
Selbstgenähte Gemütlichkeit
Und, habt Ihr jetzt auch Lust bekommen, eure Gartenmöbel mit selbstgenähten Sitzkissen aufzupeppen? Wir finden, es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als sich nach getaner Arbeit zurückzulehnen und das Ergebnis zu genießen – besonders, wenn man weiß, dass man es selbst gemacht hat. Ob bunt, schlicht oder mit persönlichen Akzenten: Eure Kissen werden nicht nur bequem, sondern auch ein echter Hingucker. Und das Beste? Ihr könnt sie jedes Jahr neu gestalten, je nachdem, wie eure Stimmung oder euer Garten gerade aussieht. Also, schnappt euch Stoff, Nadel und Faden und legt los! Wenn Ihr noch mehr Inspiration oder die besten Deals für Materialien sucht, schaut doch mal auf unserer Seite vorbei: doobeedoo.deals. Dort findet Ihr nicht nur günstige Angebote, sondern auch jede Menge Ideen, um euren Garten noch schöner zu machen. Wir freuen uns schon darauf, eure Kreationen zu sehen – vielleicht teilt Ihr ja ein Foto mit uns? Bis zum nächsten DIY-Projekt!